Freude durch Vertrauen
«Und er [Jesus] sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?» Markus 4,40
Das griechische Wort für «Glaube» lautet pistis, was «Vertrauen» bedeutet. Wir haben vergessen, dass Glaube Vertrauen ist, Vertrauen in Gott. In diesen aufwühlenden Zeiten haben wir Angst, wie die Jünger. Kriege verbreiten Schrecken, die Zeiten sind ungewiss.
Der Bericht von der Stillung des Sturms erinnert die Jünger an die zentrale Stellung des Vertrauens, besonders im Angesicht von Gefahren. Dieses Vertrauen wird von Jesus bis zum Äussersten verkörpert. Ostern mit ihrer Botschaft von der Auferstehung ist die Verkündung des Siegs, den das unerschütterliche Vertrauen von Jesus in Gott errungen hat. Das Vertrauen erweist sich – entgegen allen Erwartungen – als die richtige Haltung. Ostern ist der Sieg des Vertrauens in die Liebe Gottes, kurz: der Sieg des Glaubens.
Vertrauen ist entscheidend, verändert es doch das Leben, indem es neue Beziehungen ermöglicht, wenn der Nächste freundlich an- und aufgenommen wird. Das setzt voraus, dass Angst und Vorurteile abgelegt werden.
Die Osterfreude ist der Widerhall des Siegs, den das Vertrauen über die in die Gewalt führende Angst errungen hat.
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