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Wort auf den Weg

«Gut ist es, schweigend zu warten auf die Rettung durch den Herrn.» Klagelieder 3,26 

Es gibt Situationen, in denen es trotz allem besser ist, geduldig zu bleiben, selbst wenn es schwer ist. Es gibt Situationen, in denen es besser ist, zu schweigen und zu warten in der Kraft der Hoffnung; denn Gott sei Dank können wir auf ihn vertrauen.  

Pfingstgeschichten

Coronavirus: Information an die Kirchgemeinden

Der Bundesrat hat am 14. April verschiedene Lockerungen beschlossen. Einige davon betreffen auch die Kirchen. So ist beispielsweise der Gemeindegesang im Gottesdienst wieder erlaubt, unabhängig von der Anzahl Teilnehmender und mit Maske.

Bereits seit den letzten Lockerungsmassnahmen gelten differenzierte Erleichterungen für Kinder und Jugendliche mit Jahrgang 2001 oder jünger für den sportlichen und kulturellen Bereich. Im kirchlichen Kontext können auch wieder Lager durchgeführt werden.

  • Neu wird ausgeführt, dass religiöse Veranstaltungen «mit bis zu 50 Personen (inkl. mitwirkende Personen wie Priester, Organistinnen etc.) durchgeführt» (S. 25) werden dürfen. Mitwirkende in Gottesdiensten müssen somit leider künftig bei der Berechnung der Obergrenze von 50 Personen mitgezählt werden. Zur Begründung dieser Änderung verweist das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gegenüber der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) auf die Privilegierung, welche für Gottesdienste in Innenräumen gelten. Da Gottesdienste nicht den strengen Anforderungen von «Veranstaltungen vor Publikum» unterliegen, solle – so das BAG – mit der Neuerung ein «gewisser Ausgleich» geschaffen werden.
    Beerdigungen können im Familien- und engen Freundeskreis stattfinden, und für Gottesdienste wurde die Teilnahmegrenze von 50 Personen grundsätzlich beibehalten. Bei Gottesdiensten im Freien gilt indes eine neue Obergrenze von 100 Personen. Bei diesen Gottesdiensten müssen die Vorgaben für Publikumsveranstaltungen (z.B. zugeordnete Sitzplätze, max. Auslastung von 1/3 der verfügbaren Sitzplätze, kein wandelndes Abendmahl) beachtet werden.

  • Ein Spezialfall bilden «Veranstaltungen vor Publikum»: Sie können mit max. 50 Teilnehmenden in Innenräumen und max. 100 Teilnehmenden im Aussenbereich durchgeführt werden. Es sind dann allerdings entsprechende Vorgaben zu beachten, so gilt insbesondere ein Konsumationsverbot.

  • Homeoffice: Wo immer möglich und «mit verhältnismässigen Aufwand umsetzbar», müssen die Arbeitgeber Homeoffice anordnen. Es handelt sich dabei um eine Verpflichtung. Die Arbeitnehmenden haben kein Recht auf Auslagenentschädigung.

Für Anfragen steht die «Auskunftsstelle Kirchgemeinderat» unter der Nummer 031 340 25 25 zur Verfügung. Die Erreichbarkeiten sind auf der Seite der Auskunftsstelle publiziert.

«Nachgefasst – dem Unfassbaren auf der Spur»

Der Regionalsender «TeleBärn» strahlt neu sonntags um 10.30 Uhr das neue Sendegefäss «Nachgefasst – dem Unfassbaren auf der Spur» mit religiösen Inhalten aus.  Die beiden Pfarrer der «unfassbar», Tobias Rentsch und Bernhard Jungen, laden jede Woche interessante Gäste aus dem Kirchengebiet zu einem Gespräch ein. Diskutiert werden allgemeine Fragen des Lebens wie beispielsweise Beziehungen oder Leben und Sterben. Die Sendung wird jeweils am Mittwoch um 22.30 Uhr wiederholt oder kann auf Telebärn gestreamt werden.

Alle Sendungen auf einen Klick

Standpunkt Bewegung und Begegnung

Räume öffnen für neue Formen kirchlicher Präsenz in der Gesellschaft: Landeskirchen sind typischerweise territorial strukturiert. Wo die Menschen wohnen, dort ist auch ihre Kirche. Diese Struktur hat sich bewährt und behält auch künftig eine zentrale Bedeutung. Gleichzeitig ist nicht zu übersehen, dass die Lebensformen in der Gesellschaft sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert haben.

Standpunkt des Synodalrats zum Legislaturziel «Bewegung und Begegnung»

Landeskirchengesetz

Das neue Landeskirchengesetz tritt ab 1. Januar 2020 in Kraft. Vieles bleibt für die Kirchgemeinden gleich wie bisher, Einiges nicht. So beispielsweise ändert sich die Rolle der Regionalpfarrschaft oder Kirchgemeinden müssen zukünftig über ihre Leistungen Bericht erstatten. Die rechtlichen Grundlagen zum Wechsel der Anstellungsverhältnisse der Pfarrschaft betrifft vor allem das Personalreglement, Personalverordnung, Datenschutzreglement und weitere.
Konkretes rund ums neue Landeskirchengesetz
Erfassung Leistungen von Freiwilligen und Ehrenamtlichen


 

 
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