Wort auf den Weg zur SchöpfungsZeit
«Zweifelt niemals daran, dass eine kleine Gruppe umsichtiger und engagierter Menschen die Welt verändern kann.» Margaret Mead
Der diesjährige Sommer mit seinen vielen Hitzetagen und dem ausbleibenden Regen hat wohl niemanden kalt gelassen – wörtlich und im übertragenen Sinn. Ausgetrocknete Flüsse, sterbende Bäume, dürre Wiesen, leidende Tiere. Überhitzte Schulzimmer und Altersheime, Menschen mit gesundheitlichen Schwierigkeiten, volle Spitäler und erhöhte Sterblichkeit. Und über allem die grosse Sorge um die Zukunft unserer Erde angesichts der gewaltigen Auswirkungen der Klimaerwärmung.
Wie nur schaffen wir es, darob die Hoffnung nicht zu verlieren? Mir hilft es, wenn ich meine Sorgen teilen und mit anderen Menschen darüber nachdenken kann, welchen Beitrag wir selber zur Verbesserung des Klimas leisten können, um ins Handeln zu kommen.
Das sind doch nur Tropfen auf den heissen Stein und bringt nichts, könnte man nun sagen. Doch – wenn viele Menschen, Familien, Gemeinden, Kirchen auf der ganzen Welt sich rücksichtsvoll und klimasensibel verhalten, dann summiert sich das zu einer grossen Kraft. Wie die bekannte Kulturanthropologin Margaret Mead sagte: «Zweifelt niemals daran, dass eine kleine Gruppe umsichtiger und engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich sind sie die einzigen, die dies vermögen.»
Hilfreiche Anstösse, um ins Handeln zu kommen, bieten uns die «Oeku – Kirchen für die Umwelt». Ihr Motto zur SchöpfungsZeit 2026 lautet Wertvoll leben – der Mehrwert der Dinge. Wir sind also eingeladen, über unser Konsumverhalten nachzudenken. Welche Kleider, Möbel, Geräte und vieles mehr brauche ich wirklich? Brauche ich die Dinge alleine für mich oder geht auch teilen oder ausleihen? Kann es auch Occasion oder Second Hand sein?
Gedanken zur Klimakrise sind auch Gedanken zu uns selber und zu unserem Lebensstil. Lassen wir uns darauf ein – ich wünsche Ihnen alles Gute dabei.
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