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Blogbeitrag anlässlich «endlich.menschlich»

Dem Tod seinen Stachel lassen

Ich hatte mir manchmal vorgestellt, dass eines Tages die Polizei vor meiner Tür stehen und mir sagen würde, mein Vater sei tot. Als es tatsächlich geschah, war ich mit meinen Kindern allein zu Hause. Seit vier Jahren hatten mein Vater und ich keinen Kontakt mehr. Unsere Beziehung war schwierig gewesen. Sein Tod machte sie nicht einfacher.

Franziska Huber
Von Franziska Huber

Meine erste Frage war, ob er sich das Leben genommen hatte. Nein. Er war verhungert.

 

Ich wollte ihn unbedingt noch sehen. Als ich schliesslich vor ihm stand, erkannte ich ihn nicht wieder.

 

Seine Wohnung war völlig verwahrlost. Überall stapelten sich Gegenstände und Gerümpel. Es lag so viel Munition herum, dass die Polizei sogar das Sprengstoffkommando aufgeboten hatte. Mein Vater war allein gestorben.

 

Am Geburtstag meines Grossvaters war ich unterwegs, um einzukaufen und Blumen für ihn zu pflücken. Währenddessen nahm er sich das Leben. Zuvor hatte er frisch geduscht und sich sorgfältig rasiert.

 

Vor wenigen Monaten starb ein Mensch, der einmal zu meinem Leben gehört hatte. Der Kontakt war längst abgebrochen. Auch hier gab es keinen Abschied. Ich war froh, dass es wenigstens einen Friedhof gab. Einen Ort, an den ich gehen konnte, ohne erklären zu müssen, was diese Geschichte für mich bedeutete.

 

Drei sehr unterschiedliche Geschichten. Wie erzählt man davon? Was sagt man über einen Menschen, der unter solchen Umständen gestorben ist, ohne ihn auf seinen Tod zu reduzieren? Und wie trauert man um jemanden, wenn die Beziehung schwierig war, manches ungeklärt blieb und sich auch nach dem Tod nichts mehr daran ändern lässt?

 

Wenn ich davon erzähle, merke ich, wie schwer es anderen fällt, die Sprachlosigkeit auszuhalten. Nicht aus Gleichgültigkeit. Eher aus Anteilnahme. Menschen möchten etwas Tröstliches sagen, eine Erklärung finden, irgendwie helfen. Dann entstehen unbeholfene Sätze, gut gemeinte Deutungen, manchmal auch ein hastiger Themenwechsel. Ich kenne dieses Bedürfnis selbst. Wir möchten etwas tun, wenn wir mit dem Leid eines anderen Menschen konfrontiert werden. Und sei es nur, die Stille mit Worten zu füllen.

 

Ende Oktober findet in Bern die Woche «endlich.menschlich» statt. Ein Festival, das Sterben, Tod und Trauer ins öffentliche Gespräch bringen will. Ich finde das wichtig. Der Tod gehört zu unserem Leben, und doch haben wir ihn lange aus dem gesellschaftlichen Alltag verdrängt, an Institutionen delegiert oder zur Privatsache erklärt. Dass Menschen neue Formen des Abschieds suchen, Erfahrungen teilen und sich mit ihrer Endlichkeit auseinandersetzen, ist ein Gewinn.

 

Mich beschäftigt dabei eine Frage, die über solche Veranstaltungen hinausgeht: Haben wir begonnen, auch Sterben und Trauern nach den Massstäben einer Gesellschaft zu betrachten, in der möglichst alles gestaltet, begleitet und optimiert werden soll?

 

Wir sprechen vom guten Tod, vom selbstbestimmten Sterben, vom würdigen Abschied und von gelingender Trauer. Es gibt Beratungsangebote, Abschiedsrituale und Trauerbegleitung. Vieles davon ist wertvoll. Wer einen Menschen bis zuletzt begleitet hat, weiss, wie wichtig gute Betreuung, ein offenes Gespräch oder ein passendes Ritual sein können.

 

Aber in der Rede vom guten Sterben steckt auch eine Erwartungshaltung. Als liesse sich das Lebensende mit genügend Vorbereitung, Aufmerksamkeit und den richtigen Angeboten zu etwas machen, das am Ende wenigstens einigermassen gelingt. Selbst der Abschied soll bewusst erlebt, die Trauer verarbeitet und das Erlebte irgendwann in die eigene Lebensgeschichte integriert werden.

 

Was aber, wenn nichts davon gelingt? Wenn jemand allein stirbt, ohne dass wir wissen, ob er sich einsam gefühlt hat? Wenn Beziehungen abgebrochen sind, Schuld und Verletzungen bleiben und niemand am Sterbebett sitzt? Wenn der Tod nicht zu einer letzten Begegnung führt, sondern nur noch einmal sichtbar macht, was alles schon im Leben nicht möglich war?

 

Solche Todesfälle sind nicht weniger menschlich. Aber sie passen schlecht zu den Bildern, die wir von einem guten Lebensende entwerfen.

 

Denn die Geschichte eines Todes beginnt nicht erst mit dem Sterben. Wer allein stirbt, hat vielleicht schon lange allein gelebt. Beziehungen, die am Sterbebett fehlen, sind möglicherweise Jahre zuvor zerbrochen. Manche Menschen haben sich zurückgezogen, andere wurden verlassen oder sind allmählich aus dem Blick ihrer Umgebung verschwunden. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie die Lebensgeschichten selbst. Nicht jede Einsamkeit ist von aussen erkennbar. Und nicht jede Distanz bedeutet, dass niemand sich gekümmert hätte.

 

Es ist wichtig, über gute Begleitung, Abschied und Trauer zu sprechen. Ebenso wichtig ist die Frage nach den Lebensbedingungen, die einem Tod vorausgehen. Eine Gesellschaft, die sich um ein würdevolles Sterben bemüht, muss sich dafür interessieren, wie Menschen leben, lange bevor ihr Tod absehbar wird. Sonst versuchen wir am Lebensende aufzufangen, was über Jahre gewachsen ist und sich dann nicht mehr einfach verändern lässt.

 

Darin zeigt sich eine eigentümliche Schwierigkeit unserer Zeit. Wir haben gelernt, dass wir vieles nicht einfach hinnehmen müssen. Krankheiten können behandelt, Schmerzen gelindert, Lebensumstände verbessert werden. Das ist ein grosser Fortschritt. Auch die Hospiz- und Palliativbewegung hat wesentlich dazu beigetragen, dass Menschen am Lebensende nicht einfach sich selbst überlassen bleiben.

 

Doch aus der berechtigten Möglichkeit, vieles besser zu machen, kann unversehens die Erwartung entstehen, dass es auch besser werden müsse. Dass es für jede Erfahrung eine angemessene Begleitung, für jeden Verlust ein Ritual und für jede Sprachlosigkeit ein Gesprächsangebot geben sollte.

 

Dabei lässt sich nicht alles auffangen. Und nicht jede Geschichte wird erträglicher, indem wir ihr eine Form geben.

 

Die Bibel kennt diese Schwierigkeit erstaunlich gut. Im Buch Hiob kommen drei Freunde, um einem Menschen beizustehen, der nahezu alles verloren hat. Sie setzen sich sieben Tage und sieben Nächte schweigend zu ihm. Erst danach beginnen sie, sein Leiden zu erklären. Sie suchen nach Gründen, nach einer Ordnung, in die sich das Geschehene einfügen lässt. Und damit scheitern sie.

 

Hiob selbst schweigt allerdings nicht. Er klagt, protestiert, fordert Gott heraus. Die Geschichte ist deshalb keine einfache Aufforderung, angesichts fremden Leids still zu bleiben. Sie erzählt davon, wie schwer es ist, einem Menschen zu begegnen, dessen Erfahrung unsere Vorstellungen von Sinn, Gerechtigkeit und Ordnung infrage stellt.

 

Noch eindrücklicher finde ich Psalm 88. Ein Gebet voller Verzweiflung, das keinen versöhnlichen Schluss findet. Die Finsternis bleibt. Dass ein solcher Text in der Bibel steht, ist theologisch bemerkenswert. Die Klage muss nicht erst in Zuversicht übergehen, um ihren Platz zu haben. Sie darf stehen bleiben, ohne dass ihr am Ende eine tröstliche Erklärung hinzugefügt wird.

 

Das ist keine Absage an Hoffnung. Es erinnert daran, dass Hoffnung nicht jede Erfahrung erträglich machen und ihr auch nicht nachträglich einen Sinn geben muss.

 

Hier könnte die Theologie etwas zu einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung über das Sterben beitragen. Sie muss keine besseren Antworten auf die letzten Fragen versprechen. Ihre eigene Überlieferung weiss darum, dass menschliches Leben nicht erst dort Würde besitzt, wo es gelingt. Ein Mensch ist nicht weniger wert, weil sein Leben aus den Fugen geraten ist, Beziehungen zerbrochen sind oder sein Sterben keinem Ideal des guten Todes entspricht.

 

Auch unsere Vorstellung von Menschlichkeit verdient deshalb einen genaueren Blick. Wir verbinden sie mit Zuwendung, Nähe, Gespräch und gelingender Gemeinschaft. Zu Recht. Menschlichkeit zeigt sich aber ebenso dort, wo unsere Zuwendung an Grenzen stösst. Wo wir nichts mehr verbessern können. Wo ein anderer Mensch uns fremd bleibt, obwohl er uns einmal sehr nahe war.

 

Daraus darf kein Lob des Schweigens werden. Einsamkeit ist kein Ideal. Es wäre zynisch, ausgerechnet jenen Menschen, die ohne Begleitung sterben, ihre Einsamkeit als Ausdruck einer besonders unverfügbaren menschlichen Existenz auszulegen. Wo wir Leid lindern, Beziehungen ermöglichen und Menschen vor dem Alleinsein bewahren können, sollten wir es tun.

 

Aber manches Leid bleibt. Manche Geschichte bleibt ungeklärt. Und der Versuch, den Tod möglichst gut zu organisieren, nimmt ihm seinen Stachel nicht.

 

Der christliche Glaube hat hier eine besondere Freiheit. Er muss den Tod nicht verharmlosen, um von seiner Überwindung zu sprechen. Er muss aus einem einsamen Tod keinen guten Tod machen und aus einer schwierigen Beziehung keine versöhnte Geschichte. Die Hoffnung hängt nicht daran, dass uns am Ende eine stimmige Erzählung gelingt.

 

Das könnte auch eine Herausforderung für eine neue Sterbe- und Trauerkultur sein. Es reicht nicht, mehr Angebote zu schaffen, mehr Gespräche zu ermöglichen und den Tod sichtbarer zu machen. Wir sollten ebenso darauf achten, welche Vorstellungen eines guten Sterbens wir damit vermitteln. Welche Geschichten wir erzählen. Welche kaum vorkommen. Und ob Raum bleibt für Erfahrungen, die sich keiner versöhnlichen Erzählung fügen.

 

Die Woche «endlich.menschlich» bietet eine Gelegenheit, darüber nachzudenken. Sie lädt dazu ein, dem Tod einen Platz mitten im Leben zu geben. Dazu gehört auch, jene Geschichten wahrzunehmen, die sich nicht gut erzählen lassen. Die Sprachlosigkeit eines anderen Menschen auszuhalten, ohne sie sofort überwinden zu wollen. Und im Blick zu behalten, dass die Geschichte eines Todes lange vor dem Sterben beginnt.

 

Mein Vater ist allein gestorben. Mein Grossvater auch. Bei einem anderen Menschen gab es keinen gemeinsamen Abschied, aber immerhin einen Friedhof. Keine dieser Geschichten wird dadurch einfacher, dass wir über den Tod sprechen. Sie müssen es auch nicht werden. Vielleicht gehört zu einem menschlichen Umgang mit dem Tod auch dies: ihm seinen Stachel zu lassen, ohne dem Menschen seine Würde zu nehmen.

(Titelbild zum Bremgartenfriedhof zur Verfügung gestellt von Stadtgrün Bern)

Kommentare

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La Roche Käthi

20.10.2026

danke, frau huber. ihr beitrag ist wohltuend klar und ehrlich. man kann nicht alles zum stimmen bringen, ohne sich selbst etwas vorzumachen, im leben nicht und auch nicht im sterben. es gehört für mich zum glauben, dass wir geschichten, die nicht aufgehen, so stehen lassen und es gott anheimstellen, damit fertig zu werden - wir sind nicht die richter. wir können froh sein, wenn - und vor allem dass - gott auch mit unseren eigenen widersprüchen fertig wird.
es bleibt das gebet, das klage und dank, beides, sein und zur sprache bringen darf, und wo es das kann, hilft es zu einem mit der endlichkeit, auch der eigenen, versöhnten leben.
man kann nicht alles ver- und aufarbeiten nach einem verlust oder angesichts des eigenen todes, man muss es tragen lernen. dabei können menschen helfen, die bereit sind zuzuhören und es hilft wiederum das gebet - zumindest wenn beten nicht nur reden heisst, sondern immer auch hören lernen darauf, was gott mir sagen will. manchmal lässt eine antwort auf unsere klagen und fragen lange auf sich warten. manchmal ist sie längst schon da, aber unsere ohren sind verstopft.
nocheinmal herzlichen dank für ihren beitrag. mit freundlichem gruss käthi la roche

Franziska Huber

20.10.2026

Liebe Frau La Roche

Ganz herzlichen Dank für Ihre schöne und kluge Rückmeldung. Ich habe mich sehr darüber gefreut, gerade auch darüber, wie Sie meine Gedanken theologisch aufnehmen und weiterführen.

Besonders angesprochen hat mich Ihr Gedanke, dass wir Geschichten, die nicht aufgehen, stehen lassen und Gott anheimstellen dürfen. Darin liegt für mich eine grosse Entlastung. Auch Ihre Überlegungen zum Gebet als einem Ort, an dem Klage und Dank ihren Platz haben und an dem wir das Hören lernen, nehme ich gerne mit.

Vielen Dank, dass Sie sich so eingehend mit meinem Text auseinandergesetzt haben.

Herzliche Grüsse
Franziska Huber

Patrick von Siebenthal

20.10.2026

Wunderbarer persönlicher menschlich-theologisch durchdachter Text. Danke fürs Teilen!

Katharina Beidler

21.10.2026

Guten Tag,

Ihr menschlich verfasster Artikel endet genau dort wo alle Predigten und Diskussionen aufhören: dem Tod den Stachel lassen und mit dem Trost, dass die Würde des Menschen unversehrt bleibe. Falls "einfach menschlich" hier das Versagen im Leben mit einer theologischen Streicheleinheit ins Erträgliche hieven will, kann ich nicht mithalten. Für mich gilt das ganze Leben hindurch, unsere Verantwortung für die Mitmenschen wahrzunehmen und alle Kraft daran zu setzen, festgefahrenen Situationen eine neue Richtung zu geben. Wie praktisch, wenn wir sagen könnten: beim Leid eines Einzelnen, diesen Kriegen, Machtdemonstrationen und Übergriffen, diese Stachel des Todes, gehören zum Leben, denn sie gehören einfach zu unserer Welt im Kleinen wie im Grossen. Wir können das nicht delegieren, es muss ein Stachel bleiben, der ätzt, der möglicherweise ein schlechtes Gewissen hervorruft und zum Überdenken anregt. Die Kirche müsste hier vorangehen und alle Menschen immer wieder daran erinnern, dass nur das grosse Ziel, der persönliche und der weltweite Frieden, erreicht werden können, wenn wir nicht aufgeben und gute Strategien ausdenken. Das erwarte ich von der Kirche, die leider vielleicht gerade wegen ihrer Mutlosigkeit und ziemlich ungefilterten Toleranz jährlich ..zig Mitglieder verliert, und dadurch auch ihre Kraft einbüsst, die Ziele zu erreichen. Nach vielen Jahren als aktive Christin fühle ich mich sehr oft alleingelassen von der Theologie, gerade eben, weil dort der Punkt gemacht wird, wo es eigentlich erst anfangen müsste. Die Kirche des christlichen Glaubens ist keine psychologische Institution, sie steht für eine Philosophie und ist Vordenkerin. Einfach stehen lassen .... nein, wir brauchen einen Aufbruch, eine Reformatorin!

Freundliche Grüsse

Franziska Huber

21.10.2026

Liebe Frau Beidler

Vielen Dank für Ihre ausführliche und engagierte Rückmeldung. Ich spüre darin, wie sehr Ihnen die Kirche und ihre Verantwortung für die Menschen am Herzen liegen. Auch Ihre Enttäuschung über eine Theologie, von der Sie sich zu oft alleingelassen fühlen, nehme ich ernst.

In einem wesentlichen Punkt verstehen Sie meinen Text allerdings anders, als ich ihn gemeint habe. Wenn ich davon spreche, dem Tod seinen Stachel zu lassen, meine ich damit keineswegs, dass wir Leid und Unrecht hinnehmen sollen. Selbstverständlich tragen wir Verantwortung füreinander und für die Verhältnisse, unter denen Menschen leben und sterben. Gerade die Einsamkeit und die oft unwürdigen Umstände am Lebensende dürfen uns nicht gleichgültig lassen.

Ich halte es allerdings auch theologisch für problematisch, wenn wir davon ausgehen, dass sich mit genügend Anstrengung und den richtigen Strategien letztlich alles zum Guten wenden lässt. Es gibt Leid, das wir nicht verhindern können, und Lebensgeschichten, in denen manches unversöhnt bleibt. Was bedeutet das für die Menschen, deren Leben trotz aller Bemühungen nicht gut ausgeht?

Mir ist deshalb die Zusage wichtig, dass die Würde eines Menschen auch dort unversehrt bleibt, wo nichts mehr gut wird. Darin liegt für mich eine wesentliche Aussage des christlichen Glaubens. Sie entbindet uns keineswegs von unserer Verantwortung. Sie bewahrt uns aber davor, den Wert eines Lebens daran zu messen, was wir daraus machen konnten.

Mit freundlichen Grüssen

Franziska Huber

Christina

21.10.2026

Ein so guter und berührender Text. Danke, dass du deine Erfahrung teilst.

Helena Durtschi

23.10.2026

Ein berührender, schöner, stimmiger und wichtiger Beitrag von dir, liebe Franziska. Auch ich habe nicht nur gutes Sterben in der Familie und im Freund:innenkreis erlebt. Manchmal geht es einfach darum, das Ungelöste auszuhalten und bittere Momente zu ertragen. Gerade als Theolog:innen sind wir aufgefordert, nicht immer Antworten zu haben, sondern auch den eigenen Fragen Raum zu lassen. DANKE

urs

25.10.2026

liebe Franziska
grossen dank für Dein bewegendes teilen dieser abschiede. und ebenso für den klaren und wichtigen hinweis: wir können nicht alles optimieren und stimmig machen und wir sollen auch nicht. leider stresst der zeitgeist viele in eine andere richtung - manchmal bis zum tod.
urs

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