Einsamkeit im Alter
Einsamkeit im Alter betrifft viele – doch tragende Beziehungen lassen sich stärken. Der Kurs zeigt, wie Warnsignale erkannt, Betroffene sensibel begleitet und soziale Kontakte nachhaltig gefördert werden können. Mit Praxisbezug und Austausch für Fachpersonen und Engagierte aus Kirchgemeinden.
Einsamkeit im Alter ist in der Schweiz ein relevantes Thema mit weitreichenden Auswirkungen auf die psychische und auch physische Gesundheit. Besonders im höheren Lebensalter kann anhaltende Einsamkeit das Risiko für Depressionen und Angststörungen deutlich erhöhen und den Verlauf bereits bestehender
Erkrankungen negativ beeinflussen.
Das Referat gibt einen Überblick über das Auftreten von Einsamkeit, die mit sozialen Veränderungen wie Pensionierung, Verwitwung oder reduzierte soziale Netzwerke einhergeht. Dabei wird zwischen objektiver sozialer Isolation und subjektiv empfundener Einsamkeit
unterschieden.
Des Weiteren werden bindungstheoretische Ansätze diskutiert und die sozioemotionale Selektivitätstheorie erläutert, nach der ältere Menschen soziale
Kontakte zunehmend nach emotionaler Bedeutung auswählen, was sowohl Schutzfaktoren als auch Risiken für
Einsamkeit mit sich bringen kann.
Referentin
Claudia Schweizer, ist leitende Psychologin und Leiterin des Psychologischen Dienstes an der Universitätsklinik für Alterspsychiatrie und Psychotherapie, UPD Bern
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Datum
Anmeldung
Anmeldung bis zum 19.10.2027