Medientag 2026: Alles digital?!
Hin und Her zwischen digitaler und analoger Welt aus religionspädagogischer Sicht
Junge Menschen kommunizieren heute in Bruchteilen von Sekunden miteinander und die ganze Welt steht ihnen durch einen Touch Screen zur Verfügung - während die Bibel und ihre Geschichten in einer Zeit entstanden, als Botschaften noch persönlich (und zu Fuss) überbracht werden mussten. Wie können wir in religionspädagogischen Angeboten digitaler werden? Wo können wir Digitales in religionspädagogischen Angeboten sinnvoll nutzen? Wie lassen sich christliche Werte mit der digitalen Lebensrealität junger Menschen verbinden?
Der Medientag 26 reist hin und her zwischen analoger Tiefe und digitaler Dynamik.
Erweitere deine digitale Handlungskompetenz. Reflektiere christliche Werte im digitalen Kontext. Lass dich im Vertrauten durch Neues inspirieren.
Folgende Ateliers stehen zur Auswahl, bitte bei der Anmeldung zwei Wünsche angeben, wobei nur eines besucht werden kann:
Atelier 1:
Für einmal verlassen wir den analogen Bereich und begeben uns in die Untiefen der digitalen Sphären der Bibliothek. Eine Reise durch den Irrgarten? Nein, vielmehr Freude am Entdecken! Schon mal ein eKami benützt im Gottesdienst? Oder eine Inspiration geholt bei den Filmen und dem passenden Unterrichtsmaterial?
Dann wartet noch die Technik auf uns. Nehmt gern euren Laptop mit. Unser Informatiker Jürg Burri beantwortet alle Fragen rund um Laptops, Beamer und Kabelsalate.
Atelier 2: Partizipation durch Medien
Digitale Medien prägen das Leben von jungen Menschen und bieten ihnen eine Art “Heimat”. In diesem Atelier erhältst du eine Übersicht über die gängigsten Medien, in welchen sich junge Menschen aufhalten, und wie sich diese in Angeboten für diese Zielgruppe einsetzen lassen. Weiter erfährst du anhand eines Best Practice Beispiels, wie wir als HipHop Center eine biblische Geschichte mit einem Game in den digitalen Raum verfrachtet haben und so jungen Menschen einen neuen Zugang zur Erzählung schaffen.
Atelier 3:
Auf Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube sprechen sogenannte Christfluencer:innen über ihren Glauben, teilen persönliche Erfahrungen oder religiöse Botschaften und erreichen damit teilweise ein grosses Publikum, besonders unter jungen Menschen.
Im Atelier gehen wir der Frage nach, welche Formen religiöser Kommunikation auf Social Media entstehen und wie Christfluencer ihren Glauben digital inszenieren. Zusammen schauen wir uns Beispiele an und diskutieren Chancen, Herausforderungen und Kontroversen solcher Inhalte.
Atelier 4: Nächstenliebe, Schöpfung und Digitalisierung
Wie lassen sich Social Media, KI und digitale Lebenswelten mit theologischen Themen ins Gespräch bringen? Im Atelier gehen wir der Frage nach, wie etwa Nächstenliebe oder Schöpfung als Deutungs- und Orientierungsangebote für digitale Phänomene dienen können, um eine kritische Medienreflexion bei Kindern und Jugendlichen anzuregen. Gemeinsam überlegen wir, welche weiteren theologischen Themen sich in Beziehung zu digitalen Entwicklungen setzen lassen und wie diese Bezüge zum Nachdenken über digitale Lebenswelten beitragen können.
Atelier 5: Meine analoge digitale Biografie
Als Unterrichtende unterschiedlicher Generationen haben wir unterschiedliche eigene Zugänge zum Gebrauch digitaler Medien. Wir nehmen uns Zeit über unsere Haltung zum Thema nachzudenken und gestalten eine «digitale Biografie». Ob «digital native» oder «digital immigrant» - wer seine eigene Haltung und seinen eigenen Zugang kennt und versteht, kann auch im Unterricht bewusster entscheiden, warum und wo analoge oder digitale Medien eingesetzt werden.
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Anmeldeschluss: 20.08.2026