Unterstützung für Menschen in zwei Krisenregionen

25.06.2026 - Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn stellen insgesamt 35'000 Franken für die Unterstützung von Menschen in zwei aktuellen Krisenregionen bereit. Mit den Beiträgen werden Nothilfe im Libanon sowie die Flüchtlingsarbeit im Südsudan unterstützt. Die Gelder fliessen über die kirchlichen Partnerorganisationen HEKS und Mission 21, die seit Jahren in den betroffenen Regionen tätig sind.
 

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Nothilfe im Libanon

Im Libanon verschärft sich die humanitäre Lage trotz des geltenden Waffenstillstands weiter. Wiederholte Kampfhandlungen zwingen zahlreiche Menschen, ihre Häuser zu verlassen und Schutz in Flüchtlingscamps oder Notunterkünften zu suchen. Das Hilfswerk HEKS leistet in drei Camps gezielte Nothilfe und unterstützt insbesondere Frauen und Kinder, die von Flucht und Vertreibung besonders betroffen sind. Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn beteiligen sich mit einer Spende von 20'000 Franken aus einem Nothilfefonds an dieser Hilfe.

Flüchtlingshilfe im Südsudan

Weitere 15'000 Franken gehen an Mission 21 für die Flüchtlingsarbeit der Presbyterianischen Kirche im Südsudan. Anlass ist der anhaltende Krieg im benachbarten Sudan, der Millionen Menschen zur Flucht gezwungen hat. Da Hilfe innerhalb Sudans vielerorts kaum möglich ist, unterstützt Mission 21 gemeinsam mit ihrer Partnerkirche im Südsudan Geflüchtete aus dem Nachbarland und fördert Friedensarbeit. Mit ihrer Spende stärken die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn dieses Engagement vor Ort.

Mit den beiden Beiträgen setzen die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn ein Zeichen der Solidarität mit Menschen, die von Krieg, Flucht und Vertreibung betroffen sind. Die Unterstützung erfolgt über langjährige kirchliche Partnerorganisationen, die ihre Hilfe direkt vor Ort leisten und über lokale Netzwerke verfügen.

Markus Dütschler
Mediensprecher & Redaktor ENSEMBLE
markus.duetschler [at] refbejuso.ch