Ostern: der Ruf nach Frieden im Nahen Osten
Ostern lenkt den Blick nach Jerusalem, Ort von Kreuzigung und Auferstehung. Gleichzeitig prägen Gewalt, Unsicherheit und Leid das Leben vieler Menschen im Nahen Osten. Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn zeigen sich solidarisch mit der Zivilgesellschaft, christlichen Gemeinden und Friedenskräften in der Region.
Ostern steht vor der Türe und als Mitglieder der reformierten Kirche schauen wir unter anderem nach Jerusalem, dem Ort der Kreuzigung von Jesus Christus und auch dem Ort der Auferstehung, wo unsere christliche Hoffnung tief verwurzelt ist.
Wenn wir auf den Nahen Osten blicken, tun wir dies mit Sorge um die kriegerischen Ereignisse in der gesamten Region, mit Sorge um die Bevölkerung in Israel und ebenfalls mit Sorge um die Palästinenser:innen in der Westbank und in Gaza. Über unsere Kontakte in Israel und Palästina hören wir, dass die Aneignung von Land in der Westbank durch Siedler:innen, durch ein neu verabschiedetes israelisches Gesetz vereinfacht wird und (verbunden mit wachsender Gewalt) eine existentielle Bedrohung darstellt. Das Alltägliche Leben für die Menschen in der Region ist dadurch noch mehr gefährdet. Wir hören, dass der Zugang zu religiösen Stätten beispielsweise in Ostjerusalem erschwert ist und dass religiöse Feiern nicht immer möglich sind.
Unsere Solidarität gilt allen Menschen im Nahen Osten, die unter Gewalt und Unsicherheit leiden. Wir rufen auf zum Gebet für Frieden, zur Achtung der Menschenrechte, des Völkerrechts und zur Unterstützung konkreter Hilfsprojekte.
Als Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn, die eine langjährige Zusammenarbeit mit Partner:innen in der Westbank pflegt und auch den Austausch mit jüdischen Stimmen wahrnimmt, ist es wichtig, unsere Solidarität mit der Zivilgesellschaft und den Friedenskräften in der gesamten Region zu zeigen. Unsere Solidarität gilt auch allen christlichen Gemeinden in der Region, die durch die Konflikte zwischen die Fronten geraten sind.
Gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit
Wir rufen auf zum Gebet um Frieden in der Region,
wir rufen auf zum Gebet um die Achtung der Menschenrechte und des Völkerrechts für alle Menschen,
und wir rufen auf zur Solidarität mit den notleidenden Personen in der Region.
Dies kann nebst dem gemeinsamen Gebet etwa durch die Unterstützung von Projekten des HEKS (Hilfswerk der Evangelischen Kirche Schweiz), durch die Beteiligung an der Kampagne des ÖRK (Von der Verurteilung zu den Konsequenzen) oder durch die Unterstützung einer konkreten Briefaktion von ACAT (Christen für die Abschaffung der Folter) gegen die Ausweitung der Todesstrafe geschehen. Vielen Dank für Euer Mittragen.
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