Keine Frau sollte sterben, während sie Leben gibt

23.04.2026 - In vielen Ländern bleibt Mutterschaft ein tödliches Risiko. Dies hat auch mit gekürzten Budgets zu tun. Ein Appell zum Muttertag fordert, dass der Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen gewährleistet ist.

260423 Mutter Kind

Alle zwei Minuten stirbt irgendwo auf der Welt eine Frau an den Folgen von Schwangerschaft oder Geburt. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar, wenn die Frauen Zugang zu medizinischen Dienstleistungen hätten: zu Hebammen, Notfallversorgung oder pränataler Betreuung.

Die Weltgemeinschaft hat sich mit den Sustainable Debelopment Goals verpflichtet, die Müttersterblichkeit bis 2030 drastisch zu senken – auf weniger als 70 Todesfälle pro 100'000 Geburten.

Doch diese Entwicklung ist ins Stocken geraten. Gekürzte Budgets in der Entwicklungszusammenarbeit – auch in der Schweiz – haben zur Folge, dass Rückschritte drohen. 

Viele Todesfälle wären vermeidbar

Zum Muttertag vom 10. Mai läuft ein Appell für sichere Geburten, für den mindestens 5000 Unterschriften gesammelt werden sollen. Keine Frau sollte sterben, während sie Leben gibt, schreibt Women’s Hope International. Frauen müssten nicht nur am Muttertag geehrt, sondern geschützt werden.

Vermeidbare Todesfälle seien kein Schicksal, sondern eine politische Entscheidung, schreibt die Schweizer NGO Women’s Hope International.