In Gedanken und Gebeten bei den Betroffenen von Crans-Montana

02.01.2026 - Die Reformierten Kirchen Bern Jura Solothurn nehmen Anteil an den Ereignissen in Crans-Montana. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Betroffenen, ihren Angehörigen sowie bei allen, die helfen und begleiten.

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Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana hat der Bundesrat in Zusammenarbeit mit den Schweizer Kirchen den 9. Januar 2026 zum nationalen Trauertag erklärt. Es wird zu einem landesweiten Glockengeläut aufgerufen. 

Am Freitag, 9. Januar, erfolgt um 14.00 Uhr der Stundenschlag und anschliessend ein fünfminütiges Glockengeläut als Zeichen des gemeinsamen Innehaltens in der ganzen Schweiz. Während des Glockengeläuts sind die Menschen zum stillen Gebet eingeladen, zum Gedenken an die Verstorbenen und zur Verbundenheit mit den Verletzten und ihren Angehörigen.

Es ist auch ein Zeichen des Dankes an alle, die mit unermüdlichem Einsatz dafür sorgen, dass die Krise bewältigt werden kann. Dies gilt insbesondere für die Rettungskräfte, die Menschen im medizinischen, psychologischen, seelsorglichen Dienst, aber auch die politisch Verantwortlichen.  

Die Kirchgemeinden sind eingeladen, ihre Kirchen während des Tages offen zu halten und Raum für Gebet, Stille und Trauer zu ermöglichen. 

 

Gebet

Gott, Stern in unserer Nacht

Erschüttert stehen wir am Anfang dieses Jahres.

Wir trauern.

Wir trauern um alle, die beim Brandunglück in Crans-Montana ihr Leben verloren haben.

Sie waren so jung.

Sie hatten ihr Leben noch vor sich.

Sie werden schmerzlich vermisst von ihren Lieben.

Sie fehlen.

Wir bitten Dich: Nimm sie auf in Deine Arme.

Lass in Deiner Liebe alle, die sie so schmerzlich vermissen, mit ihnen verbunden bleiben.

Wir bitten Dich für ihre Eltern und Geschwister, ihre Freundinnen und Freunde,

ihre Verwandten, Kolleginnen und Kollegen:

Schenk Du Menschen, die ihnen zur Seite stehen,

mit denen sie zusammen sein und reden können.

Lass sie spüren, dass sie nicht allein sind.

 

Wir bitten Dich für die Verletzten: Schenk Heilung.

Lass die Arbeit der Ärztinnen, Ärzte und Pflegenden gelingen, gib ihnen die nötige Kraft und die Erkenntnis, was heilsam ist. 

Den Angehörigen schenk guten Mut und Hoffnung.

Wir bitten Dich für sie, dass sie unterstützt werdenund spüren, dass sie nicht allein sind.

 

In Dankbarkeit bitten wir für alle, die gerettet werden konnten und wir bitten für alle, die gerettet haben.

Wir bitten für diejenigen, die sich in den Rettungsdiensten engagieren und für alle, die sich für Betroffene dienstlich oder freiwillig einsetzen.

 

Gott, Stern in unserer Nacht – sei bei uns mit Deinem Licht der Liebe und der Hoffnung.

Amen.   

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