Schreiben gegen die Tyrannei
Lesung und Gespräch mit dem ägyptischen Autor Wagdy El Komy. Inwiefern können Ironie, Humor und Satire als Mittel eingesetzt werden, um Tyrannei in ihren vielfältigen Ausprägungen zu hinterfragen? Gespräch auf Englisch, Lesung auf Arabisch und Deutsch.
Lesung und Gespräch mit Wagdy El Komy (Ägypten)
In vielen seiner Kurzgeschichten geht Wagdy El Komy Fragen rund um Macht und deren Missbrauch nach: in seinem Herkunftsland Ägypten, aber auch in der Schweiz und in Europa. An diesem Abend werden einige seiner Kurzgeschichten, die im Mai 2027 im Lenos Verlag Basel auf Deutsch erscheinen, vorgestellt und diskutiert. Gemeinsam mit der Moderatorin Ana Sobral geht der Autor der Frage nach, inwiefern Ironie, Humor und Satire als Mittel eingesetzt werden können, um Tyrannei in ihren vielfältigen Ausprägungen zu hinterfragen.
Wagdy El Komy wurde 1980 in Kairo geboren. Seit 2020 lebt und schreibt er in der Schweiz. In seinen Texten spiegelt sich die ägyptische Gegenwart in ihren vielen gegensätzlichen Facetten. Neben gesellschaftspolitischen Analysen widmet er sich auch sehr persönlichen, biografischen Themen wie dem Verlust der Heimat und dem Ankommen in der Fremde. Wagdy El Komy ist vielfach preisgekrönt, mit anhaltendem Erfolg in der arabischen Welt. Das 2022 erschienene «Buch der Mutter» (daftar ummî) ist sein bislang sechster Roman.
Moderation: Ana Sobral
Gespräch auf Englisch, Lesung auf Arabisch und Deutsch.
Dauer: ca. 70 Minuten.
Tickets: CHF 15 / CHF 10 (ermässigt)
Türöffnung: 19:30 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Ein Anlass der Berner Rechtsberatungsstelle für Menschen in Not in Kooperation mit Weiter Schreiben Schweiz (artlink), Sous Soul Bern und volldabei; unterstützt durch Kultur Stadt Bern und Swisslos – Kultur Kanton Bern.