Lieber Phillippe Kneubühler
Herzlichen Dank für die spannenden Gedanken!
Das Thema "Vertrauen", "Glaube" beschäftigt mich nämlich schon lange! - Neulich bin ich auf das Wort "pistis" gestossen, gerade auch im amerikanischen Theologie- Kontext. Für mich ist Glaube nie etwas leeres, sondern eine Beziehung, die ich prüfe, die mich herausfordert, die lebendig ist, wechselseitig.
Früher schon bin ich dem Wort "Gottvertrauen" begegnet. Das hatte für mich einen wunderbaren, warmen, väterlichen, beschützenden Klang. Es ist das kindliche Vertrauen in das Gute in der Welt, das ich schon oft erlebt habe, und das mich auch heute immer wieder schützt und trägt. Neu ist dazu gekommen "Geistvertrauen". Der Geist weht, wo er will; aber wenn ich offen bin, mich auf den Weg nach draussen mache, und offen bin, kann ich ihm immer wieder begegnen.
Besonders wichtig für die Kirche finde ich ds Verhältnis zum Leitbild Jesus. Eigentluch sollte es immer da sein, auch, oder gerade, in der reformierten Kirche. Von ihm geht ja die reformierende Kraft aus! Das ist für mich Ostern, wenn der Glaube an Jesus sich aktualisiert, artikuliert, Akzente setzt, auch in unserer heutigen modernen Welt. Glaube an Jesus ist auch eine wechselseitige Beziehung, so wie andere eine Beziehung zu Buddha, Krishna, Moses oder Mohammed haben. Sie muss gepflegt werden! Und sie ist für mich als Christ immer da, gross, klein, und spannend...
Frohe Ostern!
Liebe Grüsse in den Jura vom Brienzersee.
Konrad Zimmermann
Lieber Phillippe Kneubühler
Herzlichen Dank für die spannenden Gedanken!
Das Thema "Vertrauen", "Glaube" beschäftigt mich nämlich schon lange! - Neulich bin ich auf das Wort "pistis" gestossen, gerade auch im amerikanischen Theologie- Kontext. Für mich ist Glaube nie etwas leeres, sondern eine Beziehung, die ich prüfe, die mich herausfordert, die lebendig ist, wechselseitig.
Früher schon bin ich dem Wort "Gottvertrauen" begegnet. Das hatte für mich einen wunderbaren, warmen, väterlichen, beschützenden Klang. Es ist das kindliche Vertrauen in das Gute in der Welt, das ich schon oft erlebt habe, und das mich auch heute immer wieder schützt und trägt. Neu ist dazu gekommen "Geistvertrauen". Der Geist weht, wo er will; aber wenn ich offen bin, mich auf den Weg nach draussen mache, und offen bin, kann ich ihm immer wieder begegnen.
Besonders wichtig für die Kirche finde ich ds Verhältnis zum Leitbild Jesus. Eigentluch sollte es immer da sein, auch, oder gerade, in der reformierten Kirche. Von ihm geht ja die reformierende Kraft aus! Das ist für mich Ostern, wenn der Glaube an Jesus sich aktualisiert, artikuliert, Akzente setzt, auch in unserer heutigen modernen Welt. Glaube an Jesus ist auch eine wechselseitige Beziehung, so wie andere eine Beziehung zu Buddha, Krishna, Moses oder Mohammed haben. Sie muss gepflegt werden! Und sie ist für mich als Christ immer da, gross, klein, und spannend...
Frohe Ostern!
Liebe Grüsse in den Jura vom Brienzersee.
Konrad Zimmermann