Die aktuelle Protestwelle unterscheidet sich in wichtigen Punkten von 2022: Neben langjährigen Kritikerinnen und Kritikern beteiligen sich auch Teile von Milieus, die lange als regimetreu galten – ein Hinweis darauf, wie breit die Unzufriedenheit geworden ist.
Unabhängig davon war die Menschenrechtslage im Iran bereits vor 2026 äusserst angespannt. Menschenrechtsorganisationen berichten von einem rekordhohen Niveau an Hinrichtungen und von einer Verschärfung der Repression, insbesondere seit der Eskalation mit Israel Mitte 2025.
Referierende
Adrian Schuster, Länderexperte SFH und Teresia Gordzielik, Juristin
Kosten
Regulärer Preis: CHF 80; Preis für Studierende: CHF 40; Spenderinnen, Spender SFH: gratis