Previous Page  23 / 32 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 23 / 32 Next Page
Page Background

23

ENSEMBLE 2016/10 —– Kreuz und quer

pam

– Die Interkonfessionelle Konferenz (IKK) des

Kantons Bern hat einen «Ausschuss Spitalseelsor-

ge» gegründet, welcher zur Aufgabe hat, die Qua-

lität der Spitalseelsorge rechtzeitig zu sichern und

weiterzuentwickeln. Damit soll das Vertrauen der

Öffentlichkeit in die Spitalseelsorge weiter ge-

stärkt und eine Grundlage gelegt werden, dass die

Spitalseelsorge auch in Zukunft Menschen aus

religiöser und spiritueller Sicht bestmöglich un-

terstützen kann in Krankheit, Krisen und beim

Sterben.

Gemäss Spitalversorgungsgesetz müssen alle

im Kanton Bern gelegenen Listenspitäler für die

Patientinnen und Patienten sowie für deren An-

gehörige die Spitalseelsorge sicherstellen. In der

Verordnung vom Dezember 2015 werden das Aus-

mass und die Qualität der Spitalseelsorge defi-

niert. Die Qualität der Spitalseelsorge ist im «Leis-

tungsprofil und Qualitätsstandards» der IKK, der

drei Landeskirchen und der jüdischen Gemeinden

im Kanton Bern festgelegt.

Mit der Pflicht der Listenspitäler wird der Auf-

wand für die IKK grösser. Wie können die Stan-

dards rechtzeitig überprüft und weiterentwickelt

werden? An wen können sich Betroffene wenden,

wenn die Standards nicht eingehalten werden?

Wie wird die Professionalität und Offenheit der

Spitalseelsorge gegenüber Verantwortlichen in

der Politik und im Gesundheitswesen kommuni-

ziert? Der Spitalseelsorge-Ausschuss der IKK wur-

de eingesetzt, damit die Öffentlichkeit, die Spitä-

ler und die Kirchen eine Stelle erhalten, an die sie

sich bei Bedarf wenden können, und die Fachleu-

te der Spitalseelsorge ein Organ haben, das sich

für die Qualität ihrer Arbeit einsetzt.

Der Ausschuss setzt sich zusammen aus Ver-

antwortlichen der IKK-Partnerorganisationen,

Fachpersonen der Spitalseelsorge sowie einer un-

abhängigen Person mit Bezug zum Gesundheits-

wesen. Geschäftsleiter und Kontaktperson des

Ausschusses ist Pascal Mösli, Beauftragter Spezi-

alseelsorge und Palliative Care der Reformierten

Kirchen Bern-Jura-Solothurn.

A U S S C H U S S S P I T A L S E E L S O R G E

Spitalseelsorge erstarkt

© David Adair /Ex-Press

Auch Patienten

und Patientinnen

brauchen seel-

sorgerliche Unter-

stützung.

Les patientes et

les patients ont

également besoin

d’un soutien

spirituel.

–– Sie wissen über die verschiedenen Akteure im

Bereich des Kindes- und Erwachsenenschutzes

und deren Zuständigkeiten bzw. Ressourcen und

können diese im beruflichen Alltag gezielt ein-

setzen

–– Sie entwickeln Handlungsstrategien im Umgang

mit psychisch beeinträchtigten Klientinnen und

Klienten

–– Sie können Ihre Praxis reflektieren und das Er-

lernte gezielt in ihrem beruflichen Alltag ein-

setzen

Eine Fachtagung für

–– Sozialarbeitende und Mitarbeitende von kirch-

lichen, öffentlichen und nichtstaatlichen Orga-

nisationen im Sozialbereich

–– kirchliche, kommunale und regionale (Sozial-)

Behördenmitglieder

–– weitere Interessierte (wie z. B. private Mandats­

träger/-innen und Seelsorger/-innen

Ort:

Kirchgemeindehaus Petrus,

Brunnadernstrasse 40, 3006 Bern

Datum und Zeit:

Dienstag, 25. Oktober 2016,

ab 8.30 Uhr

Tagungsleitung:

Thomas Eggler BKSE

und Stephan Schranz REFBEJUSO

Tagungsbeitrag (inkl. Mittagessen):

Fr. 50.– Mitglieder BKSE und Mitglieder IKAS

Fr. 70.– übrige Tagungsteilnehmende

Auskünfte und Anmeldung

Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn

Bereich Sozial-Diakonie

Danièle Eggenschwiler

Postfach, 3000 Bern 22

Tel. 031 340 24 24

daniele.eggenschwiler@refbejuso.ch

BKSE, Tel. 062 959 80 40

t.eggler@sozialdienst-rt.ch