Ganz normal anders!

Standpunkt des Synodalrats (2011)

Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn engagieren sich für eine Gesellschaft, in der sich Menschen mit Behinderung wohlfühlen und an der sie partizipieren.

Menschen mit Behinderung bringen eine – vielleicht ungewohnte – Dynamik ins Leben einer Kirchgemeinde. Sie bewusst in die Aktivitäten mit einzubeziehen, ist Herausforderung und Chance zugleich. Allerdings sollen nicht die Defizite dieser Menschen ins Zentrum gestellt werden. Vielmehr geht es darum, ihre besonderen Fähigkeiten und Ressourcen als Bereicherung für das Leben der Kirchgemeinde erfahrbar zu machen:

Generell wichtige "Bausteine" für das Kirchgemeindeleben sind der wertschätzende Umgang mit Menschen mit Behinderung und deren konkreter Einbezug: Gemeinde bauen und entwickeln bedeutet auch, die Kirche als Gemeinschaft ganz unterschiedlicher Menschen zu entdecken und zu gestalten.

Menschen mit Behinderung sollen uneingeschränkt am Leben der Gemeinschaft teilhaben können. Deshalb ist im Jahr 2011 "Ganz normal anders? Ein Leitfaden für Kirchgemeinden rund ums Thema Mensch und Behinderung" entstanden. Sieben Thesen und ein buntes ABC laden dazu ein, auch Menschen mit Behinderung in den Alltag der Kirchgemeinde zu integrieren.

Menschen mit und ohne Behinderung sollen die Erfahrung von Thomas, einem jungen Mann mit einer Behinderung, teilen können: "In der Kirche begegne ich Leuten, die ich kenne. Das gefällt mir. Kirche gibt eine gute Laune".

Referent des Synodalrates: Philippe Kneubühler

 

Standpunkt des Synodalrats «Vision inklusive Kirche» (2020)


Weiterführender Link
Hp KUW 
Trailer Dokumentarfilm «Ein Segen für alle»

Der Leitfaden kann bestellt werden bei:
Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn, Zentrale Dienste, Altenbergstrasse 66 Postfach 511, 3000 Bern 25, Telefon 031 340 24 24, zd(at)refbejuso.ch

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