GrundlagenWort auf den Weg - Covid-19-Zeit

Wort auf den Weg

«Dann führte Jesus sie hinaus in die Nähe von Betanien. Dort erhob er seine Hände und segnete sie. Und es geschah, während er sie segnete, verliess er sie und wurde zum Himmel emporgehoben. Sie aber fielen vor ihm nieder. Dann kehrten sie in grosser Freude nach Jerusalem zurück. Und sie waren immer im Tempel und priesen Gott.» (Lukas 24, 50-53)

Er ist gegangen…

Es ist soweit, er ist gegangen… emporgehoben zum Himmel, während er seine Jünger segnete, ging er und hinterliess ihnen die Verantwortung dafür, «das Erbe zu verwalten». Künftig wird es ihre Aufgabe sein, ihren Mitmenschen das Evangelium vorzuleben und zu predigen.

Ein Kapitel geht zu Ende und ein anderes beginnt, voller Hoffnung, Fragen, womöglich auch Zweifel. Der Lehrer ist nicht mehr da, sie anzuleiten, auf ihre Fragen zu antworten, ihnen den Weg zu zeigen. Sie müssen jetzt selbst Entscheidungen fällen und dafür geradestehen. Es gäbe genug Gründe, beunruhigt zu sein, und doch waren die Jünger «in grosser Freude».

Ist es dank der Segnung, die sie erhalten haben, dank der Verheissung der Gabe des heiligen Geistes oder ganz einfach dank des Vertrauens, das sie in Gott setzen und Er in sie? Es spielt letztlich keine Rolle, sie freuen sich und werden sich auf den Weg machen, nachdem der Gottesdienst sie gestärkt hat.

Es lohnt sich, über diese Haltung nachzudenken!


Philippe Kneubühler


 

 
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