StrukturenSynode

Die Synode

Blick in die Synode

Die Synode ist als Kirchenparlament das gesetzgebende Organ der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn. Organisatorisch kann die Synode mit einem Kantonsparlament verglichen werden. Die 200 Mitglieder im Kirchenparlament heissen Synodale, die nach einem regionalen Schlüssel jeweils für 4 Jahre gewählt werden.

Die Synode tritt in der Regel zweimal pro Jahr zu einer zweitägigen Session im Berner Rat-haus zusammen, um sogenannt "innerkirchliche Angelegenheiten" zu regeln. Die äusseren Kirchenangelegenheiten werden im Kanton Bern von der Kirchendirektion wahrgenommen.


Aufgaben der Synode
In der Kompetenz der Synode liegen unter anderem die Genehmigung des Voranschlages und der Jahresrechnung. Die Synode wählt die Kirchenexekutive: Präsidentin oder Präsident (Vollamt) des Synodalrates sowie 6 teilzeitamtliche Mitglieder des Synodalrates.

Die Synode der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn ist mit dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK und den anderen Kantonalkirchen der Schweiz verbunden. Jeweils für die Dauer einer Legislaturperiode wählt die Synode die Delegierten in die Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes.


Wahl der Synode
Die Synodalen werden jeweils für eine Amtsdauer von vier Jahren bestimmt. Die Sitzzuteilung auf die 13 Wahlkreise erfolgt entsprechend der Zahl der Kirchenangehörigen. Innerhalb der Wahlkreise werden die Synodesitze den einzelnen Kirchgemeinden zugeteilt. Grössere Kirchgemeinden verfügen über mehrere oder über einen ständigen Sitz in der Synode. Kleinere Kirchgemeinden wechseln sich im Turnus ab.

Voraussetzungen für die Wahl in die Synode ist nach bernischem Recht:  Reformierte Frauen und Männer, die das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und die seit 3 Monaten in einer Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde des Kantons Bern wohnhaft sind.

Keine Wahlvoraussetzung ist das Schweizer Bürgerrecht.
11 Synodale vertreten die 8 solothurnischen Kirchgemeinden.
3 Synodale repräsentieren die jurassischen Kirchgemeinden Delémont, Porrentruy und Franches-Montagnes. 

Organisation der Synode
In ihrer Organisation unterscheidet sich die Synode insofern von einem Kantonsparlament, als dass keine politischen Parteien existieren, welche die Synodalen in einem Wahlkampf portieren würden.

Die Synode ist in 6 Fraktionen strukturiert, die unterschiedliche theologische und kirchenpolitische Positionen vertreten. Der Beitritt zu einer Fraktion erfolgt erst nach der Wahl in die Synode. In der Vorberatung der Fraktionen geschieht die Meinungsbildung. Damit spielen die Fraktionen für die Entscheidungsfindung eine wesentliche Rolle.

Fraktionen


 

 
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