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Förderpreis der Fachstelle Migration

Spurgruppe «Menschen auf der Flucht», Walkringen (Foto: Lisbeth Zogg)


Förderpreis der Fachstelle Migration
Die Fachstelle Migration der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn vergibt im Jahr 2020 wieder ihren Förderpreis. Er ist mit 5000 Franken dotiert. Mit dem Preis wird ein ermutigendes und beispielhaftes Projekt im Bereich Migration honoriert, gefördert und öffentlich gemacht.


2020: Auszeichnung der Spurgruppe «Menschen auf der Flucht», Walkringen

Eine Gruppe von Freiwilligen begleitet seit Jahren mehrere Flüchtlingsfamilien und fördert mit ihrem Engagement ein friedliches Zusammenleben in Walkringen. Das Engagement besticht insbesondere durch die umfassende Begleitung, den Einbezug des lokalen Netzes und durch die nachhaltige Struktur der Gruppe.
Das Datum der Preisübergabe wird später bekannt gegeben.

Die Fachstelle Migration vergibt im Jahr 2020 zudem einmalig zwei Anerkennungspreise: Diese gehen an den Verein «offenes Scherli» und die Interessensgemeinschaft «Burgdorf integriert».


Der Förderpreis der Fachstelle Migration ging an folgende Preisträgerinnen und Preisträger:

  • 2010: Die Ökumenische Gruppe zur Integration von Flüchtlingen Ostermundigen für über dreissig Jahre konkrete, beharrliche und kompetente Arbeit für Zugewanderte.

  • 2008: Den Verein "Granges MELANGES" in Grenchen für besondere Verdienste in der Arbeit für ein friedliches Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten.

  • 2006: Die reformierte Kirchgemeinde Thun-Strättligen für ihr Mentoringprojekt G2, das Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund beim Berufseinstieg unterstützt

  • 2004: Den tamilisch-hinduistischen Verein "Saivanerikoodam" in Bern, welcher der tamilischen Gemeinde dabei hilft, Brücken zu bauen zwischen der Tradition der Heimat und dem Leben in der Schweiz, und der als Kulturvermittler dazu beiträgt, dass sich Hindus und Andersgläubige offen und herzlich begegnen.

  • 2002: Das Projekt "Interunido" in Langenthal für ihr Engagement im Migrations- und Integrationsbereich in der Region Langenthal und Oberaargau.

  • 2000: Vreny Mohr, die gemeinsam mit anderen Frauen im Kirchgemeindehaus Schosshalde (Bern) den "Treffpunkt für Asylbewerber und Interessierte" (Mittagstisch, Quartierzentrum und Beratungszentrum) aufgebaut und während 15 Jahren betrieben hat, sowie an das Projekt "wisdonna" des Christlichen Friedensdienstes (cfd).


 

 
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