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Integration

Dieses und weitere Bilder wurden an der Preisverleihung 2009 präsentiert. Zeichnung: Venera Fatjani.

Integration ist ein Prozess, der sowohl Zugewanderte wie Einheimische betrifft und den Zusammenhalt der ganzen Gesellschaft zum Ziel hat. Integration ist ein zentrales Anliegen der Fachstelle Migration, von Kirchgemeinden und den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn.

Förderpreis
Alle zwei Jahre vergibt die Fachstelle Migration einen Förderpreis für ein bemerkenswertes Projekt im Bereich Migration/Integration. Im Jahr 2005 wurde die Berner Hindu-Gruppe Saivanerikoodam, die sowohl für Tamilen wie auch für Schweizer Kreise, z. B. für Schulen und Kirchgemeinden, eine wichtige Brückenfunktion hat, ausgezeichnet. 2007 ging unser Förderpreis an das Integrationsprojekt G2 – Zwei gemeinsam der Kirchgemeinde Thun-Strättligen und 2009 an den Grenchner Verein Granges MELANGES. 
Preisträger 2011 war die ökumenische Gruppe zur Integration von Flüchtlingen Ostermundigen, die sich seit über dreissig Jahren konkret, beharrlich und kompetent für Zugwanderte einsetzt.

Projektkredit
In kleinem Rahmen kann die Fachstelle Migration Integrationsprojekte unterstützen. Weitere Informationen bei Peter Gerber, E-Mail: peter.gerber(at)refbejuso.ch, Tel. 031 313 10 24.

Integration
Der gesamtgesellschaftliche Zusammenhalt ist für die Fachstelle Migration ein zentrales Anliegen. Mit ihrem neusten Dokument „Zehn Sätzen zu Integration“ erinnert sie daran, was sie unter Integration versteht.
Seit einiger Zeit werden auch religiöse Themen immer wichtiger. Auf die Frage, wie Menschen verschiedenen Glaubens zusammenleben und welche Möglichkeiten sie haben, die Überzeugungen der andern zu achten, erwar-
tet man von kirchlicher Seite mit Recht eine Antwort. Siehe dazu das Kapi-
tel Interreligiöse Arbeit.

Die Fachstelle Migration hat die Evangelischen Frauen Schweiz (EFS) bei der Erarbeitung ihres Standpunktes zum Zusammenleben in religiöser und kultureller Vielfalt unterstützt. Die Publikation "Hinschauen – Begegnung wagen – Grenzen aufzeigen" macht deutlich, wie wichtig im Umgang mit religiöser und kultureller Vielfalt der sensible Gebrauch von Begriffen und ein differenzierter Blick sind (Bestellen: fami(at)refbejuso.ch oder herunterladen von der Internetseite EFS).

Tamilen und Hindus
Die Arbeit im Gebiet der Migration braucht Kontinuität und Vertrauen. Wir bleiben deshalb auch älteren Themen treu, z. B. der tamilischen Einwande-
rung in die Schweiz. Wir stehen in Kontakt mit tamilischen Gruppen und leisten gute Dienste, damit sie ihren Glauben nach ihren Vorstellungen leben können.
Wer sich für das Leben der hiesigen Hindus interessiert, erhält von uns Informationen und Kontaktadressen (s. auch unser Heft Sumangali, die Glücksverheissende. Tamilisch-hinduistische Frauen in der Schweiz, 2004: bestellen: fami(at)refbejuso.ch; download).

 


 

 
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