InhalteKirche und Staat

Entwurf Landeskirchengesetz in der Vernehmlassung

Der Entwurf zum neuen Landeskirchengesetz ist eine gute Basis für die vom Grossen Rat des Kantons Bern vor einem Jahr beschlossene Weiterentwicklung des Verhältnisses zwischen dem Staat und den Landeskirchen. Andreas Zeller, Präsident des Synodalrats der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Bern, bezeichnet das vorgeschlagene 2-Säulen-Modell zur Finanzierung als zweckmässig, weil es einerseits die historischen Rechtsansprüche wahrt und anderseits die Vorgaben einer zeitgemässen Kultur- und Sozialstaatlichkeit beachtet.

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Projektorganisation

Weiterführender Link
Wintersynode 2016 (Traktandum 7, inkl. Beilagen a, b und c)


 

 

Die Berner Kirche in der Transformation

Im September 2015 hat der Grosse Rat des Kantons Bern Beschlüsse über die Neugestaltung des Verhältnisses von Kirche und Staat gefasst. Die Lockerung der seit Jahrhunderten engen Bindung führt zu Unsicherheit und kann Ängste auslösen. Die Kirche muss sich bewusst bleiben, dass der Prozess des Übergangs auch eine zutiefst geistliche Dimension hat. Die Kirche verweist auf ihren Grund, der ausserhalb ihrer selbst liegt.

Der Synodalrat hat sich intensiv mit der theologischen Dimension des Transformationsprozesses befasst. Er hat am 24. März 2016 das Dokument «Berner Kirche in der Transformation – ekklesiologische Überlegungen», verfasst von den beiden Theologen Matthias Zeindler und Stephan Hagenow, verabschiedet.

Zum Dokument «Berner Kirche in der Transformation – ekklesiologische Überlegungen»

 

 

Leistung der Kirchen für die Gesellschaft

Die Leitungen der drei bernischen Landeskirchen haben Kenntnis genommen vom Expertenbericht «Ad!vocate / Ecoplan» und von den Vorschlägen des Regierungsrats zur Weiterentwicklung des Verhältnisses mit dem Kanton Bern. Sie sind daran interessiert, an diesem Prozess konstruktiv mitzuwirken. Der Expertenbericht «Ad!vocate / Ecoplan» stellt eine gute Diskussionsgrundlage dar. Er macht deutlich, dass die gesellschaftlich relevanten Leistungen der Kirchen die vom Staat eingesetzten finanziellen Mittel zugunsten der Kirchen deutlich übersteigen. Die Landeskirchen erwarten vom Kanton die Anerkennung dieser Leistungen wie auch der historischen Rechtsansprüche.

Weiterführende Links
Synode-Botschaft «Bericht Ecoplan / Ad!vocate; Vorberatungs- und Antragsrecht Synode»
Synode-Traktandum «Position des Regierungsrates zum Verhältnis Kirche und Staat; Vorberatungs- und Antragsrecht Synode»
Medienmitteilung der Landeskirchen zum Expertenbericht
Expertenbericht
Referate und Medienmitteilung des Regierungsrates des Kantons Bern 
Interview Regionaljournal BE-FR-VS mit Andreas Zeller (27.3.2015)


Kirche und Staat

In allen drei Kantonen des Kirchengebietes - Bern, Jura und Solothurn - sind die Kirchen vom Staat anerkannte Institutionen des öffentlichen Rechts.

Eine besonders enge Verbindung von Kirche und Staat besteht im Kanton Bern. Dieser kennt als einziger Kanton der Schweiz eine eigentliche Kirchendirektion und bestellt in vollzeitlicher Anstellung, ausgestattet mit der nötigen Sekretariatskapazität, einen Delegierten für kirchliche Angelegenheiten.
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Referat Alt-Synodalratspräsident Samuel Lutz zu Kirche und Staat (13.2.2015)




Pfarrstellenzuordnung

Pfarrstellenzuordnung
Am 27. Januar 2015 hat der Regierungsrat die totalrevidierte Verordnung über die Zuordnung der vom Kanton besoldeten Pfarrstellen (EPZV) verabschiedet. Nach einer Anhörung der Kirchgemeinden werden die definitiv zugeordneten Stellenprozente und der vorgesehene Abbauzeitpunkt im April von der Justiz- Kirchen- und Gemeindedirektion verfügt.

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Pfarrstellenberechnung per 22.12.2014 
Konsultationsverfahren und Mitbericht (JGK) 
Verordnung 
Vortrag (JGK)



 

 


 

 
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