Suizidprävention10. September Welt-Suizid-Präventionstag (WSP) - Artikel dazu:
Plötzlich ist man allein Kinder leiden oft am meisten wenn sich ein Elternteil das Leben nimmt. Häufig tragen sie ihr Leben lang an den Schuldgefühlen, und ihr Risiko, selber einen Suizid zu begehen, liegt weit über dem anderer Menschen. In Selbsthilfegruppen lernen sie, mit der traurigen Situation umzugehen. weiterlesen....
Schweiz im Mittelfeld Rund 1400 Menschen in der Schweiz sehen jährlich keinen anderen Ausweg mehr, als sich das Leben zu nehmen. Es fällt dabei auf, dass Männer fast doppelt so häufig Suizid begehen als Frauen. weiterlesen....
Weiterführende Links für Menschen in Not
Die Suizidrate in der Schweiz ist im internationalen Vergleich hoch. Je höher der Individualismus, desto gefährdeter die Gesellschaft. Denn Suizid hat viel mit Einsamkeit zu tun.
90% der Menschen, die wegen Suizidversuchen behandelt wurden, sind auch Jahre später froh, am Leben zu sein. Die Unterstützung in Krisenzeiten reduziert die Suizidhäufigkeit ebenso wie sinn- und gemeinschaftsstiftende Angebote im ganz 'normalen' Alltag. Die Kirchen und die Gesellschaft sind bei dieser Aufgaben als Ganzes gefordert.
Die Kirche/die Kirchgemeinden tragen viel zur Schaffung eines Umfelds bei, das Menschen in persönlicher Not trägt und begleitet sowie allen Glaube, Zuversicht, Lebensfreude und -sinngebung vermittelt, so ganz besonders auch alten Menschen und Jugendlichen.
Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn unterstützen zudem aktuell folgende Angebote und Projekte
- Nebelmeer
eine professionell geleitete Selbsthilfegruppe für Jugendliche und junge Erwachsene in Bern, die einen Elternteil durch Suizid verloren haben. Kontakt: S. Liniger, 076 430 19 64 - bern(at)nebelmeer.net. Siehe dazu auch den Bericht: Die Co-Leiterin Pfarrerin Silvia Liniger zur Gruppe Nebelmeer in Bern. Bericht Radio BEO zu Nebelmeer - Bericht Radio BEO zu Nebelmeer
- KIKOLO
das stadtbernische Projekt zur Verhinderung des Suizids über hohe Brücken
Weiterführende Links Download Medienbericht zum Thema Depression (Vollversammlung Spital-, Heim- und Klinikseelsorge März 2012) |