ArmutIm Kanton Bern können 97'000 Personen im Kanton Bern ihre Existenz nicht aus eigener Kraft sichern. Sie waren daher arm oder armutsgefährdet, unter ihnen 20'000 Kinder. Dass die Armut unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung zwischen 2001 und 2008 kontinuierlich zugenommen hat, belegt der 2011 erschienene 2. Sozialbericht 'Armut im Kanton Bern. Fakten, Zahlen und Analysen'. Die Berner sind dabei, gezielt Gegenmassnahmen zu entwickeln bzw. umzusetzen (Familienkonzept des Kantons Bern).
Die Kirchen wissen um die gemeinsame Verantwortung für das Wohlergehen der Menschen. An verschiedenen Orten im Kirchengebiet werden sie deshalb um den Internationalen Tag der Armut (17.10.2011) herum über kleinere und grössere Aktionen für die Situation armutsbetroffener Menschen sensibilisieren (Handbuch zum Tag der Armut 2011; Armut kann jeden jederzeit treffen). Sie tragen auch über eigene Projekte zur Verhinderung und Linderung von Armut hin. In Bezug auf Kinder und Jugendliche sind es aktuell diese: 2009 suchten Vertreterinnen und Vertreter der Berner Kirchen und anderen Institutionen nach Lösungen, wie Familiennot verhindert oder zumindest gelindert werden kann. Am 22. August 2011 fand der 2. Sozialgipfel des Kantons Bern statt. Kontaktperson: 031 385 17 17, E-Mail: beatrice.pfister(at)refbejuso.ch
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