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Wo Gold den Glanz verliert - Thema der Ökumenischen Kampagne 2016

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sehen-und-handeln.ch 

 

 

Sehen und handeln "Weniger für uns. Genug für alle."

© Brot für alle / Pascale Schnyder

Die ökumenische Kampagne 2015 von Brot für alle und Fastenopfer zeigt am Beispiel des Pouletfleischs, welche Auswirkungen unser Fleischkonsum hat: Wie Schweine, Rinder und Kühe fressen auch Hühner Soja. In riesigen Monokulturen wird Soja dort produziert, wo früher Kleinbauern-Familien ihre Nahrungsmittel für sich selbst anbauten.

Rund drei Viertel der weltweiten Anbaufläche für Nahrungsmittel wird heute gebraucht, um Futter für die Tierfleisch-Produktion anzubauen.
Hinzu kommt die Zerstörung des Regenwaldes für den Sojaanbau, beispielsweise in Brasilien. Dass die globalisierte Fleischvermarktung auch eine grosse Belastung für das Klima darstellt, ist mittlerweile bekannt.

Wussten Sie, dass unsere Hühner-"Resten" - das heisst: alles ausser Schenkeli und Hühnerbrust, die wir selber essen - tiefgekühlt nach Afrika gesandt werden und dort die Preise kaputt machen?

Die Impulsveranstaltung führt in diese Zusammenhänge ein und unterstützt Sie darin, die Themen in Ihrer Kirchgemeinde bzw. Pfarrei aufzunehmen - sei es in Gottesdiensten, im Religionsunterricht oder in spezifischen Veranstaltungen während der Fastenzeit.

Die Kampagne 2015 ermutigt, genau hin zu schauen und zeigt auf, wie wir anders handeln können.

Die Saat von heute ist das Brot von Morgen

Im Zentrum der ökumenischen Kampagne 2014 von Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein stand die Gerechtigkeit zwischen den Generationen und Nachhaltigkeit.

Eltern ernähren ihre Kinder, alte Menschen werden von jungen gepflegt: Das ist das klassische Bild der Generationengerechtigkeit innerhalb von Familien. In der heutigen, globalisierten Weltgesellschaft bekommt das Verhältnis der Generationen eine neue, viel weiter reichende Bedeutung. Nachlässiges oder nachhaltiges Verhalten hat Auswirkungen auf den Welt-Haushalt Gottes (oikumene), gerade auch auf kommende Generationen.

Der Fokus der Kampagne 2014 ist die soziale Gerechtigkeit. Jeder Mensch hat das gleiche Recht auf einen Anteil an den globalen Ressourcen, und den künftigen Generationen müssen die gleichen Lebenschancen wie uns offen stehen.

Jeans als generationenübergreifendes Symbol

Zwei Näherinnen sitzen bei einer Nähmaschine.
Näherinnen aus Bangladesch © Rashed Shumon, Dhaka


Anhand des Beispiels Jeans wird das Thema beleuchtet. Jeans tragen viele Menschen in fast jedem Alter rund um den Globus. Das verbindet Menschen in aller Welt über die Generationengrenzen hinweg.

Doch wer das beliebte Kleidungsstück genauer unter die Lupe nimmt, entdeckt Missstände: Die Art und Weise, wie heute Baumwolle angebaut wird, droht die Lebensgrundlage künftiger Generationen zu zerstören. Immenser Wasserverbrauch führt zu Verwüstung, ein hoher Einsatz an Düngemitteln und Pestiziden vergiftet Böden und beeinträchtigt die Ernährungssicherheit vieler Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Und die meist prekären Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken belasten die Gesundheit der Beschäftigten. Sie und ihre Familien leiden unter den nicht existenzsichernden Löhnen – die uns den Kauf von Jeans und anderen Textilien zum Schnäppchenpreis ermöglichen. Unser Konsum hat Auswirkungen.

Die Kampagne 2014 ermutigt, genau hin zu schauen und zeigt auf, wie wir anders handeln können.

Impressionen der fashion-fair-Modenschau auf dem Waishenhausplatz Bern

Weiterführende Links
Sehen und Handeln

Brot für alle - Entwicklungsdienst der Evangelischen Kirchen der Schweiz
Fastenopfer - römisch-katholisches Hilfswerk
Partner sein - christkatholisches Hilfswerk


 

 
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