GrundlagenWort auf den Weg - Covid-19-Zeit

Wort auf den Weg




«Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, weisst aber nicht, woher er kommt und wohin er geht.» Johannes 3,8

«Jesus kündigte das Reich Gottes an und gekommen ist die Kirche»: Wir leben in einer Kirche mit einer langen Geschichte und Tradition. Dies gibt einerseits Vertrauen und Sicherheit. Andererseits hat die Kirche auch etwas Statisches, manchmal wenig Veränderungsfreudiges.

Das Reich Gottes, das Jesus verkündigt, hat eine verändernde, revolutionäre Kraft, die Menschen Hoffnung gibt. Eine Kraft, die Menschen ermutigt, Bestehendes in Frage zu stellen, Neues zu wagen!

Diese Kraft ist im Pfingstgeist spürbar. Das Wort aus dem Johannesevangelium zeigt, dass dieser Geist unverfügbar bleibt: «Der Geist weht, wo er will.» Wenn wir uns auf diese Kraft einlassen, ermutigt sie uns, uns für das Reich Gottes in dieser Welt einzusetzen!

Ich bin stolz darauf, Mitglied einer Kirche zu sein, die sich nicht nur mit strukturellen Änderungen beschäftigt, sondern auch eine Vision hat: «Von Gott bewegt. Den Menschen verpflichtet.» Wenn wir uns von Gott bewegen lassen, im Blick auf die Menschen, dann wird das Wehen des Gottesgeists auch in unserer Kirche spürbar. 


Ueli Burkhalter


 

 
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