GrundlagenWort auf den Weg - Covid-19-Zeit

Wort auf den Weg




Ein Grab, in dem kein Körper mehr ist, dafür aber grosse Hoffnung

Normalerweise sprechen wir in dieser Zeit von der Freude am Ostermorgen, vom Sieg von Christus über den Tod. Dieses Jahr aber ist das Herz irgendwie nicht ganz dabei. Bilder von Leid und Tod erfüllen uns mit Entsetzen.

Die Frauen, die sich frühmorgens zum Grab begaben, haben dieselbe Emotion erlebt, als sie mit der unvorstellbaren Wirklichkeit konfrontiert wurden.

Aber der Bote Gottes forderte sie dazu auf, ihre Angst zu überwinden und die unerhörte Hoffnung anzunehmen, die ihnen angeboten wurde. Der Tod hatte nicht das letzte Wort, und so wurden jene, die kamen, um zu trauern, zurückgeführt ins Leben.

In dieser Osterzeit erneuern die Christen ihren Glauben an die Möglichkeit eines Daseins im Zeichen des Vertrauens, und sie laden jede und jeden dazu ein, das unmöglich Mögliche zu leben: aus unserem Dasein einen Raum zu gestalten, in dem sich das Reich Gottes entfalten kann … trotz allem.

Philippe Kneubühler


 

 
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